von mpowelz

Die Einbalsamiererin / Die Thanatologin

Work in Progress …

 

 

Die Einbalsamiererin / Die Thanatologin.

Ein Beerdigungsinstitut. 12 Bestatter. Ein Mörder

 

Wenn ein Mensch stirbt, nimmt er seine dunkelsten Geheimnisse mit ins Grab – falls er Glück hat. Denn bevor er zu Staub wird, kümmern sich Bestatter um ihn. Doch als Leiche liegt man nicht bei jedem richtig …

 

Hamburg 2016: Plötzlich schwimmen offene Särge mit einbalsamierten Mordopfern auf den Fleeten. Kommissar Groll verdächtigt das Beerdigungsinstitut „Haus Grau 1899“ auf St. Pauli, in die Verbrechen verstrickt zu sein. Hier hat die Hartz-IV-Empfängerin Connie gerade ihre letzte Chance auf dem Arbeitsmarkt bekommen – für 450 Euro im Monat. Widerwillig hilft die übergewichtige Mittdreißigerin den Bestattern und Einbalsamierern bei der Arbeit - und kombiniert, dass der Mörder tatsächlich im Bestattungsinstitut arbeitet. Doch wer ist der heimtückische Kapuzenmann? Der talentierte Mr. Todd? Der kriminelle „Kisten-Klaus“? Oder gar die in Chemie bewanderte Chefin Frau Grau? Als Connie beim Einbalsamieren auf Spuren stößt, die von den Gerichtsmedizinern übersehen wurden, gerät sie selbst ins Visier des Täters …

 

Aus dem Vorwort:

 

Ein Beerdigungsinstitut, in dem ein Mörder arbeitet, der für Kundennachschub sorgt …

Früher oder später landen wir alle bei Bestattern – egal, ob wir begraben, verbrannt oder verstreut werden.

Doch was passiert hinter den Kulissen der Beerdigungsbranche?

Kann man eine Todesursache wirklich immer feststellen?

Wie oft kommt es vor, dass sich eine Leiche noch bewegt – oder die Augen öffnet?

Wie schützt ein Beerdigungsinstitut die Anwohner vor den Krankheiten Toter – und vor dem Abfluss ins Grundwasser?

Was sind sichere Todeszeichen?

Gibt es Leichengift?

Kann ich selbst eine Obduktion in die Wege leiten?

Und wann ist eine Einbalsamierung in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben?

Nur acht von unzähligen Fragen, die viele Menschen interessieren.

Dieser Krimi gibt die Antworten.  

Warum ich ihn geschrieben habe? Ganz einfach! Eines Tages unterhielt ich mich mit einem krebskranken Freund über den Tod, als er plötzlich von „Thanatologie“ sprach. Thanatologie? Dieses Wort hatte ich noch nie gehört. Als ich den Begriff googelte, bekam ich Einblick in die faszinierende Welt der Einbalsamierer und Bestatter – und begleitete sie daraufhin insgesamt ein Jahr lang bei ihrer Arbeit.

Als Erstes stand der Einführungskurs „Hygienische Totenversorgung 1“ bei Sven Paris auf dem Programm – ein Mix aus Theorie und Praxis, der nicht nur Angestellte von Bestattern anzieht, sondern auch Putzfrauen, LKW-Fahrer sowie Kindergärtnerinnen. Denn immer mehr Menschen sind heutzutage auf der Suche nach einem zusätzlichen Minijob, der als krisenfest gilt. Oder, wie Bestatter mit Galgenhumor sagen würden: Nicht vom Aussterben bedroht. Eine Romanfigur, die das widerspiegelt, ist Elfie Finke – meine fiktive Kindergärtnerin.

Wenige Wochen später folgte das zweite Seminar: Jetzt erwarb ich das Diplom „Hygienische Grundversorgung 2“ für – Zitat von der Homepage des Verbands der Deutschen Einbalsamierer e.V. – „alle, die mit Hygiene I bereits an ihre Grenzen stoßen“. Mensch, haben mir die Knie gezittert vor diesem Einsatz, denn ich hatte Phillip Bergers Embalming-Raum noch allzu gut in Erinnerung und war schon beim ersten Seminar wacklig auf den Beinen gewesen. Diesmal lernten wir von Sven, wie man medizinische Geräte aus den Körpern Verstorbener entfernt, die Wunden anschließend versorgt und verschließt, sie unsichtbar macht und den Toten zuletzt ein menschenwürdiges Aussehen zurückgibt.

Sven und Phillip tauchen beide in diesem Krimi auf – sie verschmelzen in der Figur „Fischers Fritz“.  

Beim dritten Seminar, „Perfect Finish“ in Bremerhaven, lehrten mich Anja Schlange und Sven Paris, wie man Verstorbenen einen völlig natürlichen Look zurückgibt – selbst wenn sie tagelang in einer warmen Wohnung gelegen haben und bereits unschön verfärbt sind. Selbst Sissi, eine erfahrene Kosmetikerin aus Wien, staunte bei „Perfect Finish“ über die raffinierten Tricks der Einbalsamierer.

Anschließend sah ich Phillip Berger von „Steinhauer Berger Bestattungen GmbH“ in Lüneburg bei der Einbalsamierung eines britischen Touristen über die Schulter. Der Engländer war überraschend während eines Hamburg-Aufenthalts gestorben und musste nun in sein Heimatland zurückgeflogen werden. Ich lernte: Fast alle Fluggesellschaften nehmen einen Toten nur dann mit, wenn er zuvor konserviert, also einbalsamiert, wurde.  Bei der Einbalsamierung habe ich viel von Phillip, der Jahrgangsbester im VDT war, gelernt – und von ihm vieles über schwierige Rekonstruktionen (z.B. Wasserleichen, Brandopfer, mit dem Motorrad Verunglückte, Drogenkonsumenten sowie Unfallopfer) erfahren.  

Zu guter Letzt habe ich selbst eine Woche als Bestatter, Sargträger und Leichenwagenmitfahrer gearbeitet – an der Seite von Anja Schlange. Mit schwarzem Anzug, Schlips und Hemd durfte ich gemeinsam mit Klaus Tönnjes, einem äußerst talentierten Angestellten Schlanges, mehrfach Tote aus Kliniken abholen und obendrein zusehen, wie Klaus mit blitzschnellen Handgriffen anwandte, was auch ich in den Seminaren gelernt hatte. Außerdem waren Anja, Klaus, Vincenzo Bellusci und ich bei der Exhumierung eines Mordopfers dabei – und haben seine Überreste in die Rechtsmedizin gefahren, wo die Reste seiner Leber sowie die Erdspuren rings um seinen längst verrotteten Sarg auf Reste von Gift untersucht wurden. Neben vielen Trauerfeiern, Beerdigungen, Haus- und Krankenhausabholungen sowie Papierkram habe ich außerdem gelernt, was einen guten Bestatter ausmacht – und wie man die schwarzen Schafe erkennt. Denn Leute wie „Kisten-Klaus“, der in diesem Krimi sein Unwesen treibt, gibt es leider zuhauf in der Branche.  

Alle Todesfälle, die in diesem Buch geschildert werden, haben sich tatsächlich so ereignet – sie sind ein Querschnitt des Sterbens in Deutschland. Einzig die Namen und Ereignisse, die sich um die teils skurrilen und teils normalen Sterbefälle ranken, wurden dramaturgisch verdichtet.

Denn der Krimi hat eine Mission: Er beleuchtet unglaubliche Ereignisse hinter den Kulissen der Bestattungsbranche, wie sie überall in Deutschland stattfinden – und er klärt Sie auf, damit Sie selbst am Ende richtig liegen.

Und jetzt viel Lesevergnügen mit der „Geheimakte Bestatter und Einbalsamierer“!  

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von mpowelz

"Die Flockenleserin" auf Spanisch

"Terminal" heißt die spanische Übersetzung von Manuel Sanchéz Sanchéz von "Die Flockenleserin".

Und so sieht das Cover aus:

 

Vielen vielen Dank an Manuel!!

 

 

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von mpowelz

Die ersten Rezensionen von "ZERO"

Seit dem 11.11.2015 ist "Zero – Ein Serienkiller wird gejagt" als Taschenbuch und E-Book im Handel.

Anbei die ersten Rezensionen:

 

5***** von der Amazon Top 100-Rezensentin Miki101.Michaela:

"Zero – ein Serienkiller der ganz besonders niederträchtigen Art …

...unterstützt von einem geradezu diabolischen Einfallsreichtum in Sachen Menschen-Vernichtung.
Ich habe diesen gut konzipierten und geschriebenen Thriller mit leicht übernatürlichem Touch in einer Nacht auslesen müssen, da ich ab einem bestimmten Punkt ZERO unbedingt entlarvt sehen wollte! Das spricht bei MIR eindeutig für die Qualität.

Die Story bewegt sich auf zwei Zeit-Ebenen. Anfangs im Jahre 2003, als Facebook noch die Zukunft war, und Daten-Zusammenführung im Internet noch in den Kinderschuhen steckte. Später dann im Jahr 2014. Der Schauplatz ist eine Art "Geisterhaus", das - wie viele seiner Art - seine Geheimnisse gerne bis zum bitteren Ende bewahren mag. Und manche auch darüber hinaus...
Die Protagonisten/innen sind fast alle ziemlich psychopathisch veranlagt bzw. zumindest anfangs so angelegt. Auch gibt es wenig Sympathieträger im "Black House", in das Gustav Goulue als Undercover-Agent eingeschleust wird. Doch trennt sich scheinbar mit der Zeit die Spreu vom Weizen. Bis es halt wieder eine unerwartete Wendung gibt, und so geht das bis zur Entlarvung des personifizierten Bösen. Die recht bewegte Handlung beschränkt sich anfangs rein auf das Gebäude und die Umgebung, außer in den Gedanken der Protagonisten, bei den Rückblicken bzw. den Flashbacks. Auch sind esoterische Elemente enthalten, die dem Helden später einen ganz besonderen Touch verleihen...
Auf Hochspannung wird hier großen Wert gelegt, und auch wenn die Handlung sich manchmal wie quälend langsam bewegt, dient das einzig und allein dem Steigern des Interesses. Am Ende wird allerdings der Fluch der Familie und des Hauses nicht aufgehoben. Das lässt dem Autor Mike Powelz - bekannt durch seine wirklich tolle und faszinierende Die Flockenleserin - auch Raum für ein weiteres Buch um die Personen, die am Ende überlebt haben...
Ein durch und durch fesselndes Buch, in dem es nicht unbedingt um Rache geht, sondern um das totale Sich-Ausleben eines komplett psychopatischen Soziopaten. Im Durchziehen des übrigens zeitweise ziemlich absurden Planes setzt ZERO sich hier absolut keine Grenzen. Das mag für die einen originell und anziehend wirken, andere könnten sich jedoch durchaus auch von gewissen Aktionen abgestoßen fühlen. Über die Handlung - auf deren Anfang bereits in der Buchbeschreibung eingegangen wird - möchte ich keine Worte mehr verlieren. Sonst kämen sicher auch Spoiler dabei heraus.
Dieses Buch sollte schon mit Konzentration gelesen werden, denn sonst entgehen einem kleine, aber wichtige Hinweise. Obwohl es ziemlich schwer, ja fast unmöglich sein dürfte, ZERO vor dem rasanten Ende zu entlarven. Denn das Monster muss unter den täglichen Bewohnern des "Black House" sein, das wird einem schnell klar. Doch das WER und WIE sind ausgesprochen schwierig zu ergründen.
Ein Thriller, der es in meinen Augen echt wert ist, gelesen zu werden. Auf manche esoterische bzw surreale Einblenden sollten die Leser/innen aber gefasst sein.
Nachdem ich das Buch jetzt zum zweiten Mal, und noch intensiver gelesen habe, kann ich hier guten Gewissens die verdienten 5 ***** Sterne vergeben. Es ist für alle Fans von Thrillern im allgemeinen, aber ganz speziell für Liebhaber/innen derer mit leicht übernatürlichem Einschlag zu empfehlen. Damit möchte ich nur sagen, dass es doch mehr zwischen Himmel und Erde geben kann, als wir je erahnen könnten. Und DAS ist auch gut so...


5**** von der TOP-500-Rezensentin "Babsi:
"Sehr spannend und nervenaufreibend"

2003: Nachdem der 100 jährige Jacob Chamber von einem Serienmörder getötet wurde, schleust der Secret Service den Undercover Agenten Gustav Goulue in den Haushalt ein, um dem Täter auf die Spur zu kommen und weitere Mordopfer zu verhindern. Dennoch fällt kurz darauf nicht nur auch Jacobs Frau Sissy dem Mörder zum Opfer, es verschwinden auch noch einige Mitglieder der Familie und Dienerschaft spurlos.

2014: Obwohl sein Job beim Secret Service gekündigt wurde, lebt Goulue immer noch in Black House. 11 Jahre lang war es relativ ruhig, aber plötzlich überschlagen sich die Ereignisse erneut und der Serienmörder von damals schlägt wieder zu. Diesmal will ihn Gustav endlich stellen und geht dabei ein tödliches Risiko ein.......

Bei diesem Thriller handelt es sich um einen Pageturner der besonderen Art. Bis auf die Passage, in der die Bewohner des Black House sehr detailliert vorgestellt werden ( einzig dieser Teil war ein bisschen zäh - wie sich aber später herausstellen wird, dennoch notwendig ), konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Hält sich anfangs die Spannung noch ein bisschen in Grenzen, steigt sie sukzessive an und ist am Ende kaum noch zu ertragen. Das animiert mich normalerweise zum "Schnelllesen", aber gerade dieser Thriller ist dafür absolut nicht geeignet.
Dafür ist die Geschichte zu komplex, die Thematik zu variantenreich und die Hinweise auf den Mörder, der sich unter den Bewohnern des Black House befinden muss, zu gut versteckt. Jedes kleine Detail ist wichtig und die Entlarvung am Ende der Geschichte war nicht nur absolut überraschend für mich, sondern auch logisch nachvollziehbar.

Anders als in vielen Thrillern, legt der Autor nicht allzu viel Gewicht auf "sympathische" Charaktere oder einen Held a la Hollywood. Beinahe jeder hat auch eine dunkle Seite, die teilweise sehr plastisch geschildert wird. Aber gerade das fand ich auch faszinierend - man wusste nie wem man trauen kann, und wem nicht.

******Achtung Spoiler******

Besonders beeindruckt hat mich der Epilog der Geschichte - da glaubt man, alles hat sich in Wohlgefallen aufgelöst und die Überlebenden der Familientragödie haben endlich Frieden gefunden - dann kommt zum Schluss noch der dicke, und völlig unerwartete, Hammer !

******Spoiler Ende*********************

Sprachlich ist der Roman ebenfalls sehr gut. Er ist flüssig geschrieben und es gibt nur wenige Grammatik- und Rechtschreibfehler - bis, ja bis kurz vor dem Ende. Da muss die Lektorin die Lust am Korrigieren verlassen haben. Ab ca 93% des Romans mehren sich Satzstellungsfehler, aber ich werde deswegen keinen Stern abziehen, weil mich die Geschichte ansonsten absolut überzeugen konnte.

Fazit:

ein Thriller, der mich aufgrund seiner Vielschichtigkeit überzeugen konnte. Zudem ist er der erste THRILLER, der auch gleichzeitig ein "whodunit" Krimi ist, bei dem man zum Miträtseln eingeladen ist ( auch wenn es schwer sein dürfte, auf den tatsächlichen Mörder zu kommen).

 

 
 
5***** von Judith E.:
 
 
Ich bin eine Vielleserin und in den letzten Jahren ist so einiges zusammengekommen. Rezensionen schreibe ich nur, wenn ein Buch besonders gut oder grottenschlecht war. Vielleicht hilft es ja jemanden. Auf ZERO war ich schon sehr gespannt, da ich davor schon die Flockenleserin von diesem Autor gelesen habe. War ein besonders gutes Buch. Also ZERO ist ein Thriller, wie ich noch keinen davor gelesen habe. Nichts ist 08/15. Kein wie so oft vorkommendes Kommissarenteam, dem keine Herausforderung zu groß ist und keine blutrünstige oder perverse Handlung, bei der man sich schon manchmal fragt welchem kranken Gehirn sie entsprungen ist.
Die Handlung von ZERO ist durchgehend spannend, stilistisch gut geschrieben und ich konnte nicht den kleinsten Hinweis auf den Täter erkennen. Die Charaktere, die teilweise total schräg sind, sind so gut beschrieben, dass man glauben könnte die Person zu kennen. Mich hat die Story gefesselt und ich hab das Buch (zum Leidwesen sämtlicher Familienmitglieder) in ganz kurzer Zeit ausgelesen. Aus meiner Sicht eine absolute Kaufempfehlung.
 
 
 

 

 

 

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Mike Powelz

@mikepowelzJournalist